Ricarda-Huch-Schule
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Der neue Lernplaner ist da...

...und zwar auch in einer interaktiven Version!

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Die Neue Rechte und ihr Bezug zum Nationalsozialismus

Rednerin Katrin Himmler

Katrin Himmler, Großnichte von Heinrich Himmler, im Gespräch mit Oberstufenschülerinnen und -schülern

Am 23. Mai 2022 jährte sich der Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland – ein guter Anlass, um sich für demokratische Grundsätze und Ziele einzusetzen und sich mit der „Neuen Rechten“ und ihrem ‚Rassismus ohne „Rassen“‘ zu beschäftigen. Differenzen zwischen Ethnien werden nun an dem Begriff der „Kultur“ festgemacht, Die „Neue Rechte“ möchte unsere demokratische Gesellschaft im Kern verändern und nutzt dafür die Stimmung der „Wutbürger“ oder die Proteste der „Querdenker“. Am 24. und 25. Mai 2022 fanden daher im Margit-Horváth-Zentrum bzw. in der Stadtbücherei Sprendlingen zwei Veranstaltungen statt, die durch zwei Grundkurse des 12. Jahrgangs der Ricarda-Huch-Schule vorbereitet wurden.

Katrin Himmler, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Großnichte Heinrich Himmlers, stellte eingangs Thesen zu den „Neuen Rechten“, Parallelen und Differenzen zur NS-Geschichte vor 1933 und der eigenen Familiengeschichte vor.  Anschließend richteten Schüler*innen der Ricarda-Huch-Schule in einem Podiumsgespräch erste Fragen an sie. 

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(Verfasserin: Myriam Andres, Mai 2022)

„Zwischen Lüge und Zorn“ – ein besonderes Zeitzeugengespräch zur Geschichte der DDR

Siegfried Wittenburg beim Vortrag u?ber den realen Sozialismus

Am Montag, den 20. Juni 2022 erzählte der Fotograf, Zeitzeuge und Autor Siegfried Wittenburg zwei 10. Klassen der Ricarda-Huch-Schule in der Stadtbücherei Sprendlingen anhand eigener Fotografien aus seinem persönlichen Leben in dem „real existierenden Sozialismus“ der DDR unter sowjetrussischem Einfluss. Dabei zeigte er die Kluft zwischen der Propaganda und der Realität immer wieder an konkreten Beispielen auf und beschrieb das Alltagsleben und die Wirkung der Lügen, die durch die staatlichen Medien verbreitet wurden. Hierbei wurde auch deutlich, dass er selbst sich dem Leben in einer Diktatur durchaus bewusst war. Sein eigener Bruder ist in den Westen noch vor dem Mauerbau gegangen. Er selbst entschied sich zu bleiben, versuchte dabei seinen eigenen Anschauungen treu zu bleiben und vorhandene oder mögliche Nischen zu nutzen. So konnte er ein Eintreten in die Partei aufgrund von ausgeübtem Druck seines damaligen Chefs auf der Werft verhindern. Dies hatte lediglich zur Folge, dass dieser negativ der Stasi gegenüber über Siegfried Wittenburg berichtete.

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(Verfasserin: Myriam Andres, Juni 2022)

Jedes Schicksal ist wichtig

Cornelia Rühlig erläutert vertiefend

Eva Szepesi erzählt ihre Schicksalsgeschichte im Nationalsozialismus

Am Donnerstag den 30. Juni 2022 haben sich drei Kurse der Einführungsphase mit der Geschichte und der Aufarbeitung des ehemaligen Außenlagers Walldorf beschäftigt. Dieses Außenlager wurde nur kurzzeitig eingerichtet, damit 1700 ungarische Jüdinnen auf dem nahegelegenen Flughafen eine betonierte Rollbahn errichten sollten. Deren Bau wurde als kriegsentscheidend eingestuft, weshalb die Frauen aus Auschwitz nach Walldorf kamen, um hier unter unmenschlichen Umständen zu arbeiten und zu leben.

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(Verfasserin: Myriam Andres, Juni 2022)

Drums&More: Percussion-Kurse und AGs auf der Bühne

Zwei Basstrommel-Spieler
Der Imperial March mit Glockenspielen, Marimba, Trommeln
Djembe spielen macht glu?cklich
Zwei Spielerinnen der 5e am Marimbaphon

Am 31. Mai 2022 war in der RHS endlich mal wieder die Aula voll. Zum ihrem ersten großen Konzert seit der Pandemie hatten die Gruppen des Musikschwerpunktes Percussion eingeladen. Seit 2 Jahren bietet die RHS als Musikschwerpunkte das Modell Percussion an und es wurde so gut angewählt, dass diese Kinder in je einer Klasse im 5. und 6. Jahrgang zusammengefasst werden konnten. Hinzu kommen noch 2 Arbeitsgemeinschaften, die am Nachmittag weitere Stücke auf Trommeln, Schlagzeug, Marimbaphonen, Glockenspielen oder Boomwhackern einüben. "Mit diesem Instrumentenmix wird es nie langweilig, denn man kann jedes Musikgenre umsetzen", betont die Percussionlehrerin Barbara Simon. Und so musizierten die Percussion-Gruppen an die diesem Abend nicht nur fetzige Trommelstücke sondern auch romantische Songs wie "House of the rising sun". Auch die Filmmusikklassiker wie Mission Impossible, "He's a pirate" (Fluch der Karibik) und der "Imperial March" aus der Sience-Fiction-Serie Star Wars kamen zur Aufführung. Und mit dem fröhlichen Popsong "Sucker" zeigten sich die jungen Musiker hochaktuell. Am Ende des 60-minütigen, kurzweiligen Abends zeigten sich sowohl die über 50 jungen Musizierenden, die rund 180 Besucher und die Fachlehrerin Frau Dr. Simon hochzufrieden.

Weitere Eindrücke und kurze Videos finden Sie unter: https://padlet.com/info7525/percussionRHS

(Verfasserin: Dr. Barbara Simon, Juni 2022)

How to do a perfect pitch

Teilnehmer:innen des Biologie-Leistungskurs der Ricarda-Huch-Schule „How to do a perfect pitch“. Personen v.l.n.r.: Moritz Knabe (Präsentator), Leon Stapp, Julia Schäfer, Carla Jackisch, Dorothea von Harder, Paula Schröder, Xenia Kindt, Paulina Schedlinski, Jasmin Habte, Carina Wobbe, Chiara Marschke, Alice Lindner, Ahmed Okur, Haris Shakoor, Sophia Fuchs, Maja Schoß, Ebru Gök, Philipp Scheffler, Waqas Khokhar

„For someone who doesn´t know the habor, he wants to sail in, no wind is the right one“ (Seneca)

Oder „Wie kann ich junge Menschen auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft im Rahmen von Schule unterstützen?“

Dreieich, 28.04.2022. Im Biologie-Tutorium der Q2 der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich-Sprendlingen sitzen 19 Schüler:innen auf dem Weg zum Abitur. Ein Weg, der bedingt durch die Corona-Pandemie, nicht immer leicht war und viele Stolpersteine gelegt hat.

„Wie kann neben der Vermittlung fachlicher Inhalte diesen jungen Menschen eine Perspektive eröffnet werden, ihre eigene Zukunft und damit auch ihren beruflichen Werdegang selbstbestimmt gestalten zu können und dabei gleichzeitig die Teamfähigkeit innerhalb dieses Kurses zu fördern“, fragt sich die Lehrerin des Biologie-Tutoriums Frau Gerbig-Groß.

Im Rahmen des Projekts Löwenstark des Hessischen Kultusministeriums haben die 19 Schüler:innen an einem Coaching zu „How to do the perfect pitch“ teilgenommen.

Unterstützt wurden sie dabei in besonderem Maße bei der Umsetzung dieses Projekts durch den Schulleiter der Ricarda-Huch-Schule, Herrn Lampert. 

Durchgeführt wurde der das Coaching „How to do a perfect pitch“ von Moritz Knabe, selbständiger Partnerunternehmer der Firma Horbach Wirtschaftsberatung GmbH, Gründer mehrere Start-Ups in der Musikbranche (Wefor GmbH / BYB Agency) & Dozent für Unternehmertum an Business Schools, wie der DHBW Karlsruhe.

Hier greift Moritz Knabe auf ein sehr großes berufliches und fachliches Knowhow zurück und kann durch seine Kompetenz und sein Standing die Sprache der Jugendlichen zu 100 Prozent treffen.  „Es ist mir dabei eine besonderes Anliegen, den Schüler:innen zu erzählen, was ich zu meiner Zeit als Abiturient gerne gewusst hätte“, so Herr Knabe.

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“ (Hl. Augustinus)

Bei diesem Coaching zur Gestaltung der privaten und beruflichen Zukunft lernen die Schüler:innen der Q2, dass es neben der Stimme und des Inhaltes vor allem auf das Erscheinungsbild ankommt. Gemeinsam mit Herrn Knabe erarbeiten sie sich, dass es auch mal notwendig ist, die Komfortzone zu verlassen und die Panikzone zu betreten und diese dann durch das richtige Handeln auch wieder zu verlassen.

Dabei entdecken die Schüler:innen, für was sie wirklich brennen und was ihre ganz persönlichen Ziele auf dem Weg zum Erfolg sind.

Bei einem „Elevator Pitch“ haben die Schüler:innen vor der gesamten Gruppe Ihre Stärken präsentiert. Herr Knabe, der diesen Workshop auch für Führungskräfte großer Firmen anbietet, war von den Präsentationen der Lernenden zutiefst beeindruckt.

Basierend auf dem Harvard-Konzept erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit Herrn Knabe, was auf dem Weg zum Erfolg wirklich zählt.

Anschließend beschäftigten sich die Jugendlichen, wie sie am besten mit den unterschiedlichen Kommunikationstypen anhand des Farbenmodells verhandeln können und was eine gelungene Kommunikation ausmacht.

Abschließend beantworteten sich die Schüler:innen selbstständig, die von Herrn Knabe in den Raum gestellte Frage „Was ist dein Warum?“.

Im Feedback wurde sehr deutlich, wie viel die Schüler:innen bei diesem Workshop gelernt haben und was sie für ihre Zukunft mitnehmen können. So wollen die Schüler:innen verstärkt an ihren Stärken arbeiten oder auch mehr in ihre Zukunft durch eine bessere Bildung investieren. Beeindruckend war der Satz eines Schülers, der am Ende des Workshops das Fazit zog, dass sein ganz persönlicher Erfolg wichtig ist und dass es nicht der vermeintliche Erfolg ist, der von der Gesellschaft gewünscht wird.

(Verfasserin: Martina Gerbig-Groß, Mai 2022)

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