Ricarda-Huch-Schule
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Vorlesewettbewerb an der Ricarda-Huch-Schule 2022/2023

Strahlende Gewinner: v.l. Julian Krämer, Johanna Haas-Wittmüß, Greta Wittmann, Maxim Laforsch, Philipp Schäfer und Carlotta Müller

Auch in diesem Schuljahr nahmen an der Ricarda-Huch-Schule über 150 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 am 64. Vorlesewettbewerb teil. Jede der Klassen 6a bis 6f schickte ihre*n Klassensieger*in in den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs, der in diesem Jahr wieder in der Schülerbücher stattfinden konnte.

Mit viel Lesefreude fesselten die Teilnehmer*innen das Publikum und weckten das Interesse an verschiedenen neuen und altbekannten Geschichten. Nach einem Stechen, in dem ein Fremdtext vorgelesen werden musste, konnte letztlich Johanna Haas-Wittmüß aus der Klasse 6f die Jury mit ihrer Vortragsleistung überzeugen.

Alle Klassensieger*innen wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhielten ein vom Förderverein der Ricarda-Huch-Schule gesponsorten Buchpreis.

Klassensieger:

  • 6a Maxim Laforsch
  • 6b Philipp Fynn Schäfer
  • 6c Gerta Wittmann
  • 6d Julian Krämer
  • 6e Carlota Müller
  • 6f Johanna Haas-Wittmüß

Schulsiegerin:

  • Johanna Haas-Wittmüß

(Verfasserin: Maria Titz, Dezember 2022)

 

Schulgemeinde der Ricarda-Huch-Schule zaubert erneut ukrainischen Kindern ein Lächeln ins Gesicht

Übergabe der Weihnachtspäckchen an den Verein „Vergiss-mein-nicht"
v.l.n.r. Herr Boulanger (Vorstandsvorsitzender des Vereins), Oberstufensprecher:innenteam: Tom Genehr, Melina Dahlem, Darius Burchardi, Jana Mattelat sowie unser Schulleiter Herr Lampert
Foto: Lena Kunkel

Dreieich, 30.11.2022: Alle Jahre wieder freuen sich zahlreiche Kinder der Ukraine über die Geschenke, die sie durch die Weihnachtsaktion „100 Päckchen für Ivanychi” erhalten. Auch dieses Jahr hat sich die Schulgemeinde der Ricarda-Huch-Schule für diese Spendenaktion begeistern lassen und reichlich Pakete gepackt, geschmückt und zum Verschicken bereitgestellt.

Momentan herrscht in der Ukraine Krieg, wodurch vor allem den Kindern ihr stabiles Umfeld zertrümmert wird. Gerade in dieser Krisenzeit können kleine Gesten Wunder bewirken und den Menschen dort zeigen: Wir vergessen euch nicht!

Armut, katastrophale hygienische Bedingungen und Mangelerscheinungen sind Zustände, mit denen die Bevölkerung vor allem in den ländlichen Regionen der Ukraine schon immer zu kämpfen hatte. Seit 1998 fahren bereits die Royal Rangers jährlich zu einem Hilfseinsatz nach Ivanychi in die Westukraine. Den Vorsitzenden war damals schnell klar, dass sich etwas ändern muss, woraufhin sie 2003 den Verein „Vergiss-Mein-Nicht”

gründeten und sich seitdem Jugendliche und Erwachsene gemeinsam engagieren und überragende Hilfe leisten: Ein direkt vor Ort aufgebautes Jugendhaus ermöglicht den benachteiligten Kindern ein warmes Mittagessen, Kleidung und praktische Hilfeleistung. Sie können über ihre Probleme reden und gleichzeitig neue Freundschaften knüpfen.

„Wenn die Kinder ihre Geschenke auspacken und man das Strahlen in ihren Augen beobachtet, muss ich mir schon mehrmals die eine oder andere Träne unterdrücken.“, führt der Vorstandsvorsitzende des Vereins „Vergiss-Mein-Nicht“, Markus Boulanger, an.

Die Schulgemeinde der Ricarda-Huch-Schule schätzt dieses Engagement und die Mühen von Herrn Boulanger sehr und leistet unter der Leitung von Frau Kunkel bereits seit mehreren Jahren immer wieder „kleine Beiträge“ zur tatkräftigen Unterstützung:

„Vor vier Jahren haben wir das erste Mal Weihnachtsgeschenke für die Kinder in Ivanychi verpackt und freuen uns immer wieder, wenn wir bei solchen Aktionen helfen können.”, berichtet die SV (=Schülervertretung) der RHS.

Zusätzlich zu den Weihnachtsgeschenken gab es Anfang des Jahres eine imposante Sachspendenaktion, bei der sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen sowie deren Familien und Lehrkräfte beteiligten: Es kamen Decken, Kleidung, Lebensmittel und viele andere Spenden innerhalb einer Woche zusammen, die einen kompletten LKW ausfüllten und zu den Hilfsbedürftigen in die Ukraine transferiert wurden. Außerdem wurde der jährliche Sponsorenlauf zu Gunsten der Kinder von Ivanychi unter der Leitung von Karin Döpfner und durch die Fachschaft Sport veranstaltet.

„Die aktuelle Situation können wir leider nicht ändern, aber den ukrainischen Kindern und Jugendlichen ein Strahlen in die Augen zu zaubern, ist auch für uns ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk.", resümiert das Oberstufenrecher:innenteam der Ricarda-Huch-Schule.

 

Verfasser:innen: Oberstufensprecher:innenteam der Ricarda-Huch-Schule (Jana Mattelat, Melina Dahlem, Tom Genehr und Darius Burchardi)

 

Kontakt Schule:

Ricarda-Huch-Schule

Breslauer Str. 20

63303 Dreieich

 

Ansprechpartnerin: Lena Kunkel

01632563992

fraukunkel@gmx.de

 

Weitere Informationen zu Ricarda-Huch-Schule:

https://www.rhs-dreieich.de/gymnasium-des-kreises-offenbach/

 

Weitere Informationen zum Verein "Vergiss-Mein-Nicht":

vergiss-mein-nicht.de

Preisträgerin im Philosophiewettbewerb

Anna-Fee Kretschmer (10A Frau Sprenger) hat im Schülerwettbewerb Philosophie Arena 2022 teilgenommen und durfte sich über einen schönen Preis und eine Gewinner-Urkunde freuen, die sie am 24. September in Heilbronn überreicht bekommen hat. Auch wir gratulieren!

Die „Lightcycle Rohstoffwochen“ machen Schüler*innen der Ricarda-Huch-Schule klar zur Rohstoffwende

Die Lightcycle-Rohstoffwochen an der RHS: v.l.n.r. Rosa Frederico, Lisa Tillmann, Hr. Voigt, Lisa Krämer

Dreieich, 21. September 2022: Was bedeutet eigentlich Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft? Was hat unser Konsumverhalten mit dem Klimawandel zu tun? Und warum ist unser globales Ressourcenbudget immer früher verbraucht? Diese und zahlreiche weitere Fragen stellten sich die Schüler*innen der Leistungskurse Biologie der Ricarda-Huch-Schule unter der Leitung von Fr. Stock, Fr. Gerbig-Groß und Fr. Kunkel. Einige Antworten und zahlreiche Denkanstöße konnten bei einem Workshop der Lightcycle Rohstoffwochen gesammelt werden.

Ziel der mobilen Bildungsinitiative Lightcycle Rohstoffwochen ist es, gemeinsam mit Jugendlichen die Auswirkungen unseres sorglosen und teils verschwenderischen Umgangs mit endlichen Rohstoffen zu überprüfen und Handlungsoptionen zu entwickeln: Vermeiden oder verwerten statt gedankenlos konsumieren und achtlos wegwerfen ist die Devise.

Die bundesweite Bildungsinitiative wendet sich vor allem an Jugendliche aller Schularten der Sekundarstufen. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die das neu erworbene Wissen nachhaltig verankern sollen. Die Lightcycle Rohstoffwochen stehen schon seit ihrem Auftakt im Jahr 2014 unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und werden unterstützt vom Umweltbundesamt.

Wir leben in konsumorientierten Zeiten. Wir kaufen viel, verbrauchen viel und werfen eine Menge weg. Der folgenschwere Effekt: Rohstoffe werden knapp. Deutschland gilt als rohstoffarmes Land, unseren Hunger nach Rohstoffen stillen wir fernab unserer eigenen Lebenswelt. Eine von vielen Optionen ist, aus vermeintlich nutzlosen Abfällen wieder wertvolle Sekundärrohstoffe zu gewinnen und die Schätze, die zum Beispiel in alten Handys, Laptops oder Elektrokleingeräten verborgen sind und in Schubladen, Kellern oder im Hausmüll schlummern, zu bewahren und zu verwerten. Leinen los! Klar zur Rohstoffwende! Auf geht’s zur spannenden Spurensuche nach verborgenen Schätzen!

„Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft, was hat das mit mir zu tun und wie wirkt sich mein Konsumverhalten global aus?“ Diesen Fragen widmet sich die ‚Germanwatch Rohstoffexpedition‘. Die Unterrichtseinheit steht im Mittelpunkt der Initiative und wurde als UNWelt-Dekade-Projekt ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ ausgezeichnet. Erfahrene Umweltpädagogen gehen direkt im Klassenzimmer mit den Jugendlichen auf eine spannende weltweite Spurensuche nach Rohstoffen. Faszinierende Livesatellitenbilder machen im Vergleich mit Archivaufnahmen und Grafiken die globalen ökologischen und sozialen Folgen von Rohstoffabbau, -transport, -verarbeitung, -nutzung und -entsorgung sichtbar. Im Dialog mit den Naturwissenschaftlern von ‚Geoscopia Umweltbildung‘ erleben und erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen unserem Lebensstil und den Folgen des wachsenden Hungers nach Rohstoffen. Gemeinsam erarbeiten sie Handlungsoptionen, wie sie aktiv im privaten und schulischen Umfeld ihren sozialen und ökologischen Fußabdruck verringern können. Re-think, Re-fuse, Re-duce, Re-use, Re-form, React, Re-pair, Re-cycle lautet die Botschaft.

Das Angebot ist fächerübergreifend und lässt sich hervorragend mit vielen in den Bildungsplänen vorgesehenen naturwissenschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Bildungsthemen verknüpfen. Zur optimalen Vorbereitung erhalten Lehrkräfte eine Vorbereitungsmappe mit Arbeitsblättern, Filmen und Literaturtipps. So kann das Thema Rohstoffe auch nachhaltig im schulischen Alltag verankert werden. Vielfach sind die kommunalen Entsorger vor Ort Partner der Rohstoffwochen und bieten zur Vertiefung des Unterrichts abschließend eine Führung mit Fachpersonal beim örtlichen Wertstoffhof an. Seit 2014 waren die Lightcycle Rohstoffwochen deutschlandweit in mehr als 50 Städten und über 150 Schulen unterwegs und begeisterten weit mehr als 10.000 Jugendliche und Pädagog*innen.

Die Resonanz der Lehrkräfte auf das Konzept ist sehr positiv. Gelobt werden vor allem die eindrücklichen Bilder, die hervorragende Verknüpfung der Thematik mit der Lebenswelt der Jugendlichen und den daraus resultierenden spannenden Diskussionen mit den Umweltpädagogen. So entstanden aus einzelnen Lightcycle Rohstoffwochen sogar Praxis-Seminare und weiterführende Projekte wie Handysammelaktionen. Initiiert und gefördert wird die bundesweite Bildungsinitiative von der nicht gewinnorientierten Lightcycle Retourlogistik & Service GmbH, dem bundesweiten Rücknahmesystem für Altlampen und Leuchten. „Vor allem jungen Menschen möchten wir begreifbar machen, welche Schätze in ausgedienten Elektrogeräten schlummern und wie entscheidend ihr eigenes Konsumverhalten die Zukunft unserer Erde prägt.“, so Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle. Durchgeführt wird die Bildungsinitiative vom i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte aus München. Das i!bk initiiert, konzeptioniert und organisiert erlebnis- und handlungsorientierte Unterrichtsmodule und Bildungsveranstaltungen nach dem Prinzip „Begeistern statt Belehren“. Als Schnittstelle für Akteure aus Bildung, Politik und Wirtschaft vernetzt das i!bk die passenden Partner und setzt die Konzepte gemeinsam erfolgreich in die Tat um.

(Verfasserin: Lena Kunkel)

Mehr Informationen und aktuelle Termine unter:

www.lightcycle.de/aktionen/rohstoffwochen

Kontakt: Stefanie Kasbari Projektleitung i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte

Das RHS-Adventure-Team gibt alles beim Zehn Freunde Triathlon in Darmstadt

Das RHS-Adventure-Team: v.l.n.r.: Daniel Kiok, Thomas Anlauf, Mark Lumbeck, Lena Kunkel, Oliver Karplak, Emma Kringel, Alexander Staab, Karin Döpfner, Ulrike Inverardi, Antonina Treccarici, Nick Kringel

Darmstadt: Am 11.09.22 fand der Zehn-Freunde-Triathlon in Darmstadt statt und hat auch einige Lehrkräfte der Ricarda-Huch-Schule motiviert, ein lockeres gemeinschaftliches Team Event mit Arbeitskolleg:innen zu erleben. Der Spaß stand bei dieser sportlichen Veranstaltung an oberster Stelle.

Mit Teilnehmerzahlen von 4000+ zählt der Zehn-Freunde-Triathlon zu den teilnehmerstärksten 1-Tages-Triathlon-Events Deutschlands. Es galt zunächst 380m im Freibad auf einer 50m-Bahn zu schwimmen, dann ging es für 18km aufs Rad und schließlich wurden noch 4,2km gejoggt. Das RHS-Adventure-Team hat diese Herausforderung gemeistert und freut sich schon, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen!

(Verfasserin: Lena Kunkel, September 2022)

Dankesbrief und Urkunden für die Spenaktionen "Konzert der Chöre" und "Kulturabend"

per Klick zum Dankesbrief

Hier gelangen Sie zu den Urkunden des DRK für die jeweilige Spendenaktion:

Der neue Lernplaner ist da...

...und zwar auch in einer interaktiven Version!

Hier

Die Neue Rechte und ihr Bezug zum Nationalsozialismus

Rednerin Katrin Himmler

Katrin Himmler, Großnichte von Heinrich Himmler, im Gespräch mit Oberstufenschülerinnen und -schülern

Am 23. Mai 2022 jährte sich der Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland – ein guter Anlass, um sich für demokratische Grundsätze und Ziele einzusetzen und sich mit der „Neuen Rechten“ und ihrem ‚Rassismus ohne „Rassen“‘ zu beschäftigen. Differenzen zwischen Ethnien werden nun an dem Begriff der „Kultur“ festgemacht, Die „Neue Rechte“ möchte unsere demokratische Gesellschaft im Kern verändern und nutzt dafür die Stimmung der „Wutbürger“ oder die Proteste der „Querdenker“. Am 24. und 25. Mai 2022 fanden daher im Margit-Horváth-Zentrum bzw. in der Stadtbücherei Sprendlingen zwei Veranstaltungen statt, die durch zwei Grundkurse des 12. Jahrgangs der Ricarda-Huch-Schule vorbereitet wurden.

Katrin Himmler, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Großnichte Heinrich Himmlers, stellte eingangs Thesen zu den „Neuen Rechten“, Parallelen und Differenzen zur NS-Geschichte vor 1933 und der eigenen Familiengeschichte vor.  Anschließend richteten Schüler*innen der Ricarda-Huch-Schule in einem Podiumsgespräch erste Fragen an sie. 

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(Verfasserin: Myriam Andres, Mai 2022)

„Zwischen Lüge und Zorn“ – ein besonderes Zeitzeugengespräch zur Geschichte der DDR

Siegfried Wittenburg beim Vortrag u?ber den realen Sozialismus

Am Montag, den 20. Juni 2022 erzählte der Fotograf, Zeitzeuge und Autor Siegfried Wittenburg zwei 10. Klassen der Ricarda-Huch-Schule in der Stadtbücherei Sprendlingen anhand eigener Fotografien aus seinem persönlichen Leben in dem „real existierenden Sozialismus“ der DDR unter sowjetrussischem Einfluss. Dabei zeigte er die Kluft zwischen der Propaganda und der Realität immer wieder an konkreten Beispielen auf und beschrieb das Alltagsleben und die Wirkung der Lügen, die durch die staatlichen Medien verbreitet wurden. Hierbei wurde auch deutlich, dass er selbst sich dem Leben in einer Diktatur durchaus bewusst war. Sein eigener Bruder ist in den Westen noch vor dem Mauerbau gegangen. Er selbst entschied sich zu bleiben, versuchte dabei seinen eigenen Anschauungen treu zu bleiben und vorhandene oder mögliche Nischen zu nutzen. So konnte er ein Eintreten in die Partei aufgrund von ausgeübtem Druck seines damaligen Chefs auf der Werft verhindern. Dies hatte lediglich zur Folge, dass dieser negativ der Stasi gegenüber über Siegfried Wittenburg berichtete.

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(Verfasserin: Myriam Andres, Juni 2022)

Jedes Schicksal ist wichtig

Cornelia Rühlig erläutert vertiefend

Eva Szepesi erzählt ihre Schicksalsgeschichte im Nationalsozialismus

Am Donnerstag den 30. Juni 2022 haben sich drei Kurse der Einführungsphase mit der Geschichte und der Aufarbeitung des ehemaligen Außenlagers Walldorf beschäftigt. Dieses Außenlager wurde nur kurzzeitig eingerichtet, damit 1700 ungarische Jüdinnen auf dem nahegelegenen Flughafen eine betonierte Rollbahn errichten sollten. Deren Bau wurde als kriegsentscheidend eingestuft, weshalb die Frauen aus Auschwitz nach Walldorf kamen, um hier unter unmenschlichen Umständen zu arbeiten und zu leben.

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(Verfasserin: Myriam Andres, Juni 2022)

Drums&More: Percussion-Kurse und AGs auf der Bühne

Zwei Basstrommel-Spieler
Der Imperial March mit Glockenspielen, Marimba, Trommeln
Djembe spielen macht glu?cklich
Zwei Spielerinnen der 5e am Marimbaphon

Am 31. Mai 2022 war in der RHS endlich mal wieder die Aula voll. Zum ihrem ersten großen Konzert seit der Pandemie hatten die Gruppen des Musikschwerpunktes Percussion eingeladen. Seit 2 Jahren bietet die RHS als Musikschwerpunkte das Modell Percussion an und es wurde so gut angewählt, dass diese Kinder in je einer Klasse im 5. und 6. Jahrgang zusammengefasst werden konnten. Hinzu kommen noch 2 Arbeitsgemeinschaften, die am Nachmittag weitere Stücke auf Trommeln, Schlagzeug, Marimbaphonen, Glockenspielen oder Boomwhackern einüben. "Mit diesem Instrumentenmix wird es nie langweilig, denn man kann jedes Musikgenre umsetzen", betont die Percussionlehrerin Barbara Simon. Und so musizierten die Percussion-Gruppen an die diesem Abend nicht nur fetzige Trommelstücke sondern auch romantische Songs wie "House of the rising sun". Auch die Filmmusikklassiker wie Mission Impossible, "He's a pirate" (Fluch der Karibik) und der "Imperial March" aus der Sience-Fiction-Serie Star Wars kamen zur Aufführung. Und mit dem fröhlichen Popsong "Sucker" zeigten sich die jungen Musiker hochaktuell. Am Ende des 60-minütigen, kurzweiligen Abends zeigten sich sowohl die über 50 jungen Musizierenden, die rund 180 Besucher und die Fachlehrerin Frau Dr. Simon hochzufrieden.

Weitere Eindrücke und kurze Videos finden Sie unter: https://padlet.com/info7525/percussionRHS

(Verfasserin: Dr. Barbara Simon, Juni 2022)

How to do a perfect pitch

Teilnehmer:innen des Biologie-Leistungskurs der Ricarda-Huch-Schule „How to do a perfect pitch“. Personen v.l.n.r.: Moritz Knabe (Präsentator), Leon Stapp, Julia Schäfer, Carla Jackisch, Dorothea von Harder, Paula Schröder, Xenia Kindt, Paulina Schedlinski, Jasmin Habte, Carina Wobbe, Chiara Marschke, Alice Lindner, Ahmed Okur, Haris Shakoor, Sophia Fuchs, Maja Schoß, Ebru Gök, Philipp Scheffler, Waqas Khokhar

„For someone who doesn´t know the habor, he wants to sail in, no wind is the right one“ (Seneca)

Oder „Wie kann ich junge Menschen auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft im Rahmen von Schule unterstützen?“

Dreieich, 28.04.2022. Im Biologie-Tutorium der Q2 der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich-Sprendlingen sitzen 19 Schüler:innen auf dem Weg zum Abitur. Ein Weg, der bedingt durch die Corona-Pandemie, nicht immer leicht war und viele Stolpersteine gelegt hat.

„Wie kann neben der Vermittlung fachlicher Inhalte diesen jungen Menschen eine Perspektive eröffnet werden, ihre eigene Zukunft und damit auch ihren beruflichen Werdegang selbstbestimmt gestalten zu können und dabei gleichzeitig die Teamfähigkeit innerhalb dieses Kurses zu fördern“, fragt sich die Lehrerin des Biologie-Tutoriums Frau Gerbig-Groß.

Im Rahmen des Projekts Löwenstark des Hessischen Kultusministeriums haben die 19 Schüler:innen an einem Coaching zu „How to do the perfect pitch“ teilgenommen.

Unterstützt wurden sie dabei in besonderem Maße bei der Umsetzung dieses Projekts durch den Schulleiter der Ricarda-Huch-Schule, Herrn Lampert. 

Durchgeführt wurde der das Coaching „How to do a perfect pitch“ von Moritz Knabe, selbständiger Partnerunternehmer der Firma Horbach Wirtschaftsberatung GmbH, Gründer mehrere Start-Ups in der Musikbranche (Wefor GmbH / BYB Agency) & Dozent für Unternehmertum an Business Schools, wie der DHBW Karlsruhe.

Hier greift Moritz Knabe auf ein sehr großes berufliches und fachliches Knowhow zurück und kann durch seine Kompetenz und sein Standing die Sprache der Jugendlichen zu 100 Prozent treffen.  „Es ist mir dabei eine besonderes Anliegen, den Schüler:innen zu erzählen, was ich zu meiner Zeit als Abiturient gerne gewusst hätte“, so Herr Knabe.

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst“ (Hl. Augustinus)

Bei diesem Coaching zur Gestaltung der privaten und beruflichen Zukunft lernen die Schüler:innen der Q2, dass es neben der Stimme und des Inhaltes vor allem auf das Erscheinungsbild ankommt. Gemeinsam mit Herrn Knabe erarbeiten sie sich, dass es auch mal notwendig ist, die Komfortzone zu verlassen und die Panikzone zu betreten und diese dann durch das richtige Handeln auch wieder zu verlassen.

Dabei entdecken die Schüler:innen, für was sie wirklich brennen und was ihre ganz persönlichen Ziele auf dem Weg zum Erfolg sind.

Bei einem „Elevator Pitch“ haben die Schüler:innen vor der gesamten Gruppe Ihre Stärken präsentiert. Herr Knabe, der diesen Workshop auch für Führungskräfte großer Firmen anbietet, war von den Präsentationen der Lernenden zutiefst beeindruckt.

Basierend auf dem Harvard-Konzept erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit Herrn Knabe, was auf dem Weg zum Erfolg wirklich zählt.

Anschließend beschäftigten sich die Jugendlichen, wie sie am besten mit den unterschiedlichen Kommunikationstypen anhand des Farbenmodells verhandeln können und was eine gelungene Kommunikation ausmacht.

Abschließend beantworteten sich die Schüler:innen selbstständig, die von Herrn Knabe in den Raum gestellte Frage „Was ist dein Warum?“.

Im Feedback wurde sehr deutlich, wie viel die Schüler:innen bei diesem Workshop gelernt haben und was sie für ihre Zukunft mitnehmen können. So wollen die Schüler:innen verstärkt an ihren Stärken arbeiten oder auch mehr in ihre Zukunft durch eine bessere Bildung investieren. Beeindruckend war der Satz eines Schülers, der am Ende des Workshops das Fazit zog, dass sein ganz persönlicher Erfolg wichtig ist und dass es nicht der vermeintliche Erfolg ist, der von der Gesellschaft gewünscht wird.

(Verfasserin: Martina Gerbig-Groß, Mai 2022)

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