Ricarda-Huch-Schule
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Toller Erfolg für die Ricarda-Huch-Schule beim Regionalentscheid Jugend debattiert 2019

Gleich in beiden Altersklassen konnten Schüler der Ricarda-Huch-Schule den ersten Platz belegen: Noah Fremann aus der 10a gewann in der Altersgruppe I und die Schülersprecherin Hiwot Desalegn aus der Q2 gewann in der Altersgruppe II!

Lilian Dann aus der Q2 errang den beachtlichen 3. Platz und Jan Wolf aus der 9d debattierte in beiden Qualifikationsdebatten.

Die Siegerin und der Sieger gewinnen beide ein dreitägiges Rhetorikseminar, das vom 27. bis 29. März 2019 stattfinden wird.

Bild links (Altersklasse I):
Lia Dreger (Albert-Schweitzer-Schule), Caroline Berdel (Weibelfeldschule), Frauke Stock (Regionalkoordinatorin), Noah Fremann (Ricarda-Huch-Schule), Wiktoria Morton (Albert-Schweitzer-Schule)

Bild rechts (Altersklasse II):
Lilian Dann (Ricarda-Huch-Schule), Layla Zoubek (Weibelfeldschule), Frauke Stock (Regionalkoordinatorin), Julian Blatt (Bachgauschule), Hiwot Desalegn (Ricarda-Huch-Schule)

(Verfasserin: Frauke Stock, 22.02.2019)

Zehn Jahre Mittagsbetreuung ELSA an der Ricarda-Huch-Schule

„Wir lieben dich, Elsa von 2009 bis 2019 und in alle Ewigkeit - Kommt und feiert mit!“, so  die Durchsage der ELSA-Kinder der Ricarda-Huch-Schule, die am Dienstag das zehnjährige Bestehen der Mittagsbetreuung feierte. ELSA steht für „Entspannen, Lernen, Spielen, AGs“, ein Angebot das von gut hundert Kindern der Schule täglich nach Unterrichtsschluss wahrgenommen wird. Zur Geburtstagsfeier am Dienstag kamen dann auch zahlreiche Geburtstagsgäste.
„Wir haben sie zum Fressen gern“, meint die Sozialarbeiterin Paula Schuppert, die seit zweieinhalb Jahren mit dabei  ist, während sie genüsslich ein ELSA-Bonbon in den Mund steckt, das eigens zu diesem Jubiläum hergestellt wurde. Mit acht Kilogramm handgefertigten Bonbons und Lutschern versüßte „Das Leben ist süß“ von Kerstin Kanofsky aus Dreieich die Feierlichkeiten und QualityMind der Familie Krämer aus Sprendlingen steuerte 500 Geburtstagskulis bei. Bei den Geburtstagsgästen fand dies großen Anklang. „Die fröhliche ELSA in unserem riesigen Gebäude bereitete mir schon immer herrliche Freude“, reimte das ehemalige ELSA-Kind Ally Ginter, die hier inzwischen als Lerncoach arbeitet.
Petra Frész, die Betreuerin vor Ort und die Lehrerin Eva Stephan, die mit der Koordination und Planung des Angebots beauftragt ist, blicken stolz auf diese zehn Jahre zurück. 2008 gab es von der Landesregierung ein einmaliges Startbudget für die Einrichtung von Ganztagsangeboten. Diese Gelegenheit packte die Schule beim Schopf und in Windeseile wurde die ehemalige Küche zum Ganztagszentrum umfunktioniert, ein Programm entwickelt und die Grundausstattung für den Freizeitbereich angeschafft. Pünktlich zum zweiten Halbjahr konnte die Mittagsbetreuung geöffnet werden. Heute gibt es außer diesem großen Gemeinschaftsraum, wo gespielt und gebastelt wird, noch einen angrenzenden Raum mit Billardtisch, Airhockey und Tischkicker, einen gemütlichen Quasselraum und zwei Büroräume. Außerdem nutzen die ELSA-Kinder das große Außengelände der Schule und die Lerngruppen mit ungefähr acht Schülerinnen und Schülern ziehen sich in Klassenräume zurück.
„Als im 2. Halbjahr 2018/2019 die ersten Schüler kamen, waren wir sehr aufgeregt, wie das alles laufen würde. Damals haben wir, da es ja noch keine Mensa gab, hier auch ein Mittagessen ausgegeben,“ erinnert sich Petra Frész, die mit Leib und Seele in der Betreuung arbeitet. Die Kinder liegen ihr am Herzen, viele kommen hier vorbei, um einmal gedrückt zu werden und mit ihr die Freuden und Sorgen des Schulalltags zu teilen. „Wir haben im Laufe der Jahre vieles ausprobiert und was funktionierte, haben wir weitergeführt. Inzwischen sind wir ziemlich professionell und der Betrieb mit gut hundert Kindern täglich funktioniert recht reibungslos“, stellt Eva Stephan fest. „Das ist der Grund, warum wir zum kommenden Schuljahr die Kooperation mit dem Jugendhilfeverein die Villa e.V. beenden können,“ fügt Schulleiter Torsten Lampert hinzu. „Zu Anfang war der Kooperationspartner aus Darmstadt, mit seiner Erfahrung in Sachen Ganztagsschule, ein wichtiger Ratgeber, doch jetzt wagt die ELSA den Sprung in die Unabhängigkeit. Dies wird uns Geld sparen, das wir natürlich anderweitig einsetzen können.“ Am Alltag in der ELSA wird sich durch diese Veränderung wenig ändern. Petra Frész bleibt den Kindern erhalten und wird zudem buchhalterische Aufgaben übernehmen, die Schulsozialarbeiterin Paula Schuppert und die Lehrerin Eva Stephan  unterstützen sie weiterhin bei der Betreuung und der Entwicklung des pädagogischen Programms.
„Den besonderen Charme unseres Angebots, sind unsere Lerncoaches aus der Oberstufe,“ stellen die drei Pädagoginnen fest. Die Idee in der Mittagsbetreuung mit Oberstufenschüler/innen zu arbeiten war von Anfang an zentral. „Mir war wichtig, in diesem Bereich einen Ort zu schaffen, an dem ältere und jüngere Schüler sich freundlich begegnen. Für unsere neuen Schüler ist unsere große Schule mit knapp 1.200 Schülern oft ja erst einmal beängstigend und die „Großen“ finden das kleine Gewusel oft lästig. Aber hier bekommen „die Kleinen“ einfach Beziehung mit den älteren Schüler/innen und fühlen sich schnell heimisch. Die älteren Schülerinnen und Schüler können sich zudem sehr gut in die jüngeren hineinversetzen und sie unterstützen.“ Im Laufe der Zeit wurden Schulungen für die Lerncoaches  und ein System geschaffen, das den täglichen Austausch über die Lerngruppen ermöglicht. Petra Frész freut sich, dass auch immer mehr Ehemalige in der ELSA arbeiten. Von den 17 Coaches, die Lerngruppen begleiten und im offenen Angebot mit den Kindern spielen und basteln, sind sieben selbst ehemalige ELSA Kinder. „Früher bedeutete ELSA für mich, Kakao trinken und Hilfe bekommen, heute Kakao machen und Hilfe geben,“ so …. und Helen Heil stimmt ein: „Ich arbeite in der ELSA, weil ich in der fünften und sechsten Klasse selbst ELSA-Kind war und die Hilfe, die ich von meinen Lerncoaches geschätzt habe. So freue ich mich heute über jeden jungen Schüler, dem ich helfen kann.“

(Verfasserin: Eva Stephan, 05.02.2019)

Jana Mattelat und Melina Dahlem (beide RHS) qualifizieren sich für das Bundesfinale von Jugend präsentiert

v.l.n.r. Erica Arnaut, Lucie Kovarikova, Melina Dahlem, Jana Mattelat, Enzo Schanze, Valentina Bitterwolf, Thorsten Lampert (Schulleiter), Lena Kunkel (Landeskoordinatorin für Jugend präsentiert in Hessen)

Dreieich, 17.01.2019: Für Jana Mattelat und Melina Dahlem geht es im September zum großen Bundesfinale von Jugend präsentiert nach Berlin. Sie belegten beim Jugend präsentiert-Schulwettbewerb am 17.01.2019 mit ihrer Präsentation "Können Pflanzen Krebs bekommen?" den ersten Platz und stehen somit direkt im Bundesfinale. Mit ihrer Präsentation "Was macht jede Zelle glücklich?" schafften Valentina Bitterwolf und Enzo Schanze es auf den zweiten Platz und haben sich damit die Einladung zu einer regionalen Qualifikationsrunde gesichert. Den dritten Platz ergatterten Erica Arnaut und Lucie Kovarikova mit ihrer Präsentation zu der Fragestellung: "Wie ist eine pflanzliche Zelle aufgebaut?".

Beim Jugend präsentiert Schulwettbewerb waren insgesamt 79 Schülerinnen und Schüler der Ricarda-Huch-Schule aus der Jahrgangsstufe 7 angetreten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Dabei waren nicht nur Sachverstand, sondern auch Begeisterungsfähigkeit gefragt – kurz, die Zuhörer mit rhetorischer Sicherheit und Souveränität für das Vortragsthema zu gewinnen.

Die Möglichkeit, sich über die Durchführung eines Schulwettbewerbs für den Bundeswettbewerb zu bewerben, gibt es in der diesjährigen Wettbewerbsrunde zum zweiten Mal. Daneben können sich Schülerinnen und Schüler auch direkt mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation bis 1. März 2019 bei Jugend präsentiert bewerben.

Mit dem Einzug in das Finale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Bei einer regionalen Qualifikationsrunde treten alle zweit- und drittplatzierten aus den Schulwettbewerben und die besten aus den Videobewerbungen noch einmal auf Regionalebene gegeneinander an, um sich einen Platz im Bundesfinale und bei einer Präsentationsakademie zu sichern.

Das Finale findet vom 13.-15. September in Berlin statt, wo die bundesweit 150 besten Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 15. September vor großem Publikum im Berliner Kino International um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin.

Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de

Kontakt: Ricarda-Huch-Schule, Dreieich

Lena Kunkel
0163 25 63 992
fraukunkel@gmx.de

Kontakt Jugend präsentiert Kommunikation

Friederike Gräßer
030 206229525
friederike.graesser@jugend-praesentiert.de

Weitere Informationen zur Ricarda-Huch-Schule: 

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Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) bringt die Öffentlichkeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch. Sie wurde im Jahr 1999 auf Initiative des Stifterverbandes mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Wissenschaft im Dialog organisiert Ausstellungen, Wissenschaftsfestivals, Symposien und engagiert sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland. www.wissenschaft-im-dialog.de

Am Seminar für Allgemeine Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen werden Experten für strategische Kommunikation ausgebildet und rhetorische Phänomene auf wissenschaftlichem Niveau erforscht. Themenschwerpunkte am Seminar für Rhetorik sind unter anderem Argumentationstheorie, rhetorische Psychologie sowie virtuelle und multimediale Rhetorik. www.rhetorik.uni-tuebingen.de

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