Ricarda-Huch-Schule
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RHS ist zur Jugend präsentiert-Schule ausgezeichnet worden

Herr Dr. Dittmann und Fr. Kunkel nach der Auszeichnung der RHS als Jugend präsentiert-Schule

Seit Beginn des Jahres wird unter der Leitung von Lena Kunkel an der RHS Jugend präsentiert in den Schulalltag implementiert. Hierfür wurden sowohl einige Arbeitstreffen mit Kolleginnen und Kollegen als auch der Fachbereichsleitung III (Fr. Dr. Gräf) durchgeführt und das erarbeitete Konzept an der Gesamtkonferenz im Frühjahr vorgestellt. Dieses Engagement wurde am 01.Mai.2014 durch die Auszeichnung zur Jugend präsentiert Schule offiziell gewürdigt. 

Das nächste Ziel besteht darin, Jugend präsentiert in die PuR-Tage (Methodentage zum Präsentieren und Referieren) für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphasen zu integrieren und in diesem Zusammenhang auch Fortbildungen für Lehrkräfte zu erarbeiten. 

(Verfasserin: Lena Kunkel)

Weitere Informationen:

Kontakt: Ricarda-Huch-Schule, Dreieich

Lena Kunkel
0163 25 63 992
fraukunkel@gmx.de

Kontakt Jugend präsentiert Kommunikation

Friederike Gräßer
030 206229525
friederike.graesser@jugend-praesentiert.de

Weitere Informationen zur Ricarda-Huch-Schule: 

www.rhs-dreieich.de/gymnasium-des-kreises-offenbach/

Weitere Informationen zu Jugend präsentiert: www.jugend-praesentiert.info

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Der Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940 – 2015) rief 1995 mit privaten Mitteln die Klaus Tschira Stiftung (KTS) ins Leben. Heute gehört die KTS zu den großen Stiftungen Europas. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik sowie Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Die Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung spiegelt sich in den drei Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation wider. Besonderen Wert legt sie dabei auf neue Formen der Vermittlung und Einordnung wissenschaftlicher Themen. Die KTS ist bundesweit tätig in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und eigenen Instituten. Für die Verwirklichung all dieser Ziele engagieren sich seit mehr als 20 Jahren Menschen innerhalb und außerhalb der Klaus Tschira Stiftung. www.klaus-tschira-stiftung.de

Wissenschaft im Dialog (WiD) möchte bei Menschen aller Altersgruppen und jedes Bildungsstandes Interesse an Forschungsthemen wecken und stärken. Dafür organisiert WiD deutschlandweit Diskussionen, Schulprojekte, Ausstellungen, Wettbewerbe und Online-Portale rund um Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation. Ziel dabei ist, dass sich möglichst viele Menschen an Diskussionen beteiligen – auch über kontroverse Themen der Forschung und über die Bedeutung von Wissenschaft überhaupt. Die gemeinnützige Organisation wurde 1999 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft von deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Als Partner kamen Stiftungen hinzu. Maßgeblich unterstützt wird WiD vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
www.wissenschaft-im-dialog.de

Am Seminar für Allgemeine Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen werden Experten für strategische Kommunikation ausgebildet und rhetorische Phänomene auf wissenschaftlichem Niveau erforscht. Themenschwerpunkte am Seminar für Rhetorik sind unter anderem Argumentationstheorie, rhetorische Psychologie sowie virtuelle und multimediale Rhetorik.
www.rhetorik.uni-tuebingen.de

Was ist Jugend präsentiert?

 

"Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen." (Mark Twain)

Zweifelsohne ist es eine große Herausforderung im schulischen und beruflichen Alltag, Wissen und Ideen verständlich zu vermitteln, treffende Worte zu finden und dabei sicher und überzeugend aufzutreten. Mit Jugend präsentiert fördert die Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog diese Kompetenzen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.

Die selbsternannten Ziele des Projekts lauten:

  • Kompetenzen, wie z.B. eigene Lern- und Arbeitsergebnisse sach-, situations-, funktions- und adressatengerecht zu präsentieren, zu stärken.
  • Die Bereitschaft und die Fähigkeit zu fördern, sich mit komplexen Zusammenhängen der Naturwissenschaften auseinanderzusetzen und diese verständlich zu kommunizieren.

Mit eigens von einem Team aus Wissenschaftlern und Lehrern für Jugend präsentiert entwickelten Unterrichtsmaterialien bekommen Lehrkräfte ein Set an theoretischen Erläuterungen und umfangreichen Übungen an die Hand, das fächerübergreifend sowohl in den Unterricht integriert als auch darüber hinaus genutzt werden kann.

Zu den Unterrichtsmaterialien bietet Jugend präsentiert bundesweit Fortbildungen für interessierte Lehrerinnen und Lehrer an. Hierbei setzt das Projekt auf das System der Multiplikatorentrainings, sodass teilnehmende Lehrkräfte ihrerseits regionale oder schulinterne Trainings anbieten können, bei denen sich Kolleginnen und Kollegen qualifizieren können.

Um das Erlernte zu testen und zu präsentieren, können Schülerinnen und Schüler in naturwissenschaftlichen Fächern und Geographie am Jugend präsentiert Wettbewerb teilnehmen. Neben tollen Preisen gewinnen die Teilnehmer/innen hier auch persönlich, denn beim Präsentieren werden viele Kompetenzen trainiert, die auch außerhalb des Unterrichts immer wieder anwenden werden können.

 

 

Schülerin der Ricarda-Huch-Schule erreicht Bundesfinale im Präsentationswettbewerb „Jugend präsentiert“

Charlotte Lyko bei der Aufnahme ihres Präsentationsbeitrags für den Wettbewerb von Jugend präsentiert. (Foto: Lena Kunkel, zur Verwendung freigegeben)

Dreieich, 23.04.2021: Mit ihrer Präsentation "Welche Rolle haben Nervenzellen für Lebewesen" bewies Charlotte Lyko aus der Klasse 7a der Ricarda-Huch-Schule ihr Präsentationskönnen und qualifiziert sich für das Bundesfinale im Präsentationswettbewerb „Jugend präsentiert“. Neben dem Einzug in das Finale gewinnt Charlotte die Teilnahme an der Präsentationsakademie, einem intensiven Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern. Mit ihr ziehen aus Hessen 25 Schülerinnen und Schüler in das Bundesfinale ein. Insgesamt hatten sich 4.500 Schülerinnen und Schüler bundesweit und aus deutschen Auslandsschulen am diesjährigen Wettbewerb beteiligt, 350 Schülerinnen und Schüler hatten sich für ein Länderfinale qualifiziert. Um im Länderfinale zu bestehen, war eine Präsentation gefragt, die eine naturwissenschaftlich-mathematische Fragestellung schlüssig und anschaulich beantwortet. Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Wettbewerb 2021 wie bereits im Vorjahr digital statt. So wurden auch die insgesamt acht Länderfinale online durchgeführt. Für die Teilnahme am Länderfinale hatten die Schülerinnen und Schüler ihre Präsentationen per Video eingereicht. Aufgabe war es, eine Online-Präsentation zu halten, die neben inhaltlichen Aspekten auch rhetorische Fähigkeiten wie die gekonnte Anwendung von Körpersprache, Stimme und Medieneinsatz unter Beweis stellt. Im Bundesfinale im September 2021 treten 128 Schülerinnen und Schüler an.

Länderfinale feiern Premiere

Die Länderfinale finden im „Jugend präsentiert“ Bundeswettbewerb 2021 das erste Mal statt. Bereits auf Landesebene erhalten die Teilnehmenden in Form individueller Coachings die Möglichkeit, ihre Präsentationsfähigkeiten auszubauen.

Um sich für ein Länderfinale zu qualifizieren, hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Video ihrer Präsentation oder ein Erklärvideo eingereicht. Daneben gab es die Möglichkeit, sich über einen Schulwettbewerb zu qualifizieren, der individuell von Schulen durchgeführt werden kann. Im gesamten Wettbewerb kommt eine Jury zum Einsatz, die aus Rhetoriktrainerinnen und -trainern, Lehrkräften, Alumni des Wettbewerbs sowie Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft besteht. Sie bewertet die Präsentationen nach den Kriterien Sachkenntnis, Darstellungsvermögen und Adressatenorientierung.

Fokus Online-Präsentation

Die  Corona-Pandemie verstärkt den Trend, dass Online-Präsentationen in Schule, Universität und Arbeitsleben immer wichtiger werden. Um den neuen Anforderungen Rechnung zu tragen, wird im gesamten Verlauf des Wettbewerbs der Fokus auf das Präsentieren im digitalen Raum gelegt. Die Schülerinnen und Schüler werden gezielt darin geschult, den kommunikativen Herausforderungen einer Online-Präsentation zu begegnen, etwa der veränderten Beziehung zum Publikum oder der Situation der Körpersprache.

Die Initiative „Jugend präsentiert“

 „Jugend präsentiert“ ist eine bundesweite Bildungsinitiative der Klaus Tschira Stiftung, Heidelberg, in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog, Berlin. Die Initiative wurde 2011 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Präsentationskompetenz und das Verständnis von naturwissenschaftlich-mathematischen Themen in der Schule zu fördern. Der bundesweite Präsentationswettbewerb wird jährlich ausgerichtet. Zudem bietet „Jugend präsentiert“ kostenfreie Unterrichtsmaterialien und Lehrkräftetrainings an. Unterrichtsmaterialien sowie Trainings für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schülern werden von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen entwickelt und durchgeführt. Hier wird die Wirkung des Vorhabens zudem wissenschaftlich evaluiert.

(Verfasserin: Lena Kunkel, April 2021)

Drei Schülerinnen der Ricarda-Huch-Schule qualifizieren sich für das Länderfinale von Jugend präsentiert

v.l.n.r.: Antje Krüger (Landeskoordination von Jugend präsentiert), Sara Prostmeyer (Schulsiegerin), Torsten Lampert (Schulleiter), Victoria Taulien (Schulsiegerin), Raphael Seiter (betreuende Lehrkraft), Charlotte Lyko (Schulsiegerin), Lena Kunkel (betreuende Lehrkraft und Landeskoordination von Jugend präsentiert); Foto: Manuela Pohl

Dreieich, 10.03.2021: Drei Schülerinnen überzeugten beim Jugend präsentiert-Schulwettbewerb mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema die Jury und vertreten damit die Ricarda-Huch-Schule beim Länderfinale des Bundeswettbewerbs Jugend präsentiert.

In diesem Jahr konnten gleich zwei erste Plätze ausgelobt werden: Mit ihrer Präsentation zu der Fragestellung "Welche Rolle haben Nervenzellen für Lebewesen?" verdiente sich Charlotte Lyko aus der Klasse 7a den ersten Platz zusammen mit Sara Prostmeyer und Victoria Taulien, die sich gefragt haben, "Wie ist eine Nervenzelle aufgebaut?" und ziehen damit ins Länderfinale ein.

Die Ricarda-Huch-Schule richtete bereits zum vierten Mal einen Jugend präsentiert-Schulwettbewerb aus, über den sich die Schülerinnen und Schüler für das Länderfinale qualifizieren konnten. "Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich im ersten Halbjahr im Rahmen des Biologieunterrichts anhand des Themas Zellbiologie intensiv mit dem Thema Präsentieren auseinandergesetzt und anschauliche Modelle verschiedenster Zellen gebaut, die sie dann kompetent präsentiert haben. Ich bin beeindruckt, wie selbstständig sich die Schülerinnen und Schüler in die Thematik eingearbeitet, welch kreative Zellmodelle dabei entstanden sind und mit welcher Begeisterung diese präsentiert wurden!", sagt Lena Kunkel, Biologielehrerin an der Ricarda-Huch-Schule und Landeskoordinatorin für Jugend präsentiert in Hessen, die den Schulwettbewerb organisiert hatte.

Beim Schulwettbewerb waren insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 7 der Ricarda-Huch-Schule angetreten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem biologischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Bei der Bewertung der Präsentationen legte die Jury, neben dem Sachverstand, ein besonderes Augenmerk auf die Anschaulichkeit, mit der das Thema präsentiert wurde, also ob das Publikum mit einer verständlichen und kreativen Präsentation für das Thema begeistert werden konnte.

Neben der Möglichkeit, sich über einen Schulwettbewerb zu qualifizieren, konnten sich Schülerinnen und Schüler auch mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation vom November bis Februar direkt bei Jugend präsentiert bewerben. Von den insgesamt über 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich mit einem eingereichten Video oder über einen Schulwettbewerb beworben haben, qualifizierten sich 350 Schülerinnen und Schüler für die Länderfinale. 

Jetzt dürfen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Präsentationsaufgabe erfüllen und dafür ein Video mit einer abgefilmten Präsentation einreichen. Im Anschluss bewertet eine Jury die Präsentationen anhand der Kriterien Sachkenntnis, Darstellungsvermögen und Adressatenorientierung. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Länderfinale werden Ende April bei den digitalen Abschlussveranstaltungen verkündet.

Alle, die sich für die Länderfinale qualifiziert haben, dürfen sich bereits auf ihren ersten Gewinn freuen: Ein individuelles 45-minütiges Coaching bei den Jugend präsentiert Trainerinnen und Trainern der Universität Tübingen. Diese werfen zusammen mit den Teilnehmenden in einem 1:1 Coaching einen Blick auf die jeweilige Präsentation und geben wertvolle Anregungen, um sich im Präsentieren noch weiter zu verbessern. 

Wer im Länderfinale seine Chance nutzt, qualifiziert sich nicht nur für das Bundesfinale, sondern erhält auch eine Einladung zur „Jugend präsentiert“-Präsentationsakademie. Dort erwartet die Teilnehmenden ein weiteres professionelles Präsentationstraining, das die Schülerinnen und Schüler fit für das große Finale macht und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Präsentationskompetenz über den Wettbewerb hinaus zu erweitern. Daneben dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften freuen. Auch die Präsentationsakademie wird, wie bereits im Vorjahr, digital stattfinden. 

Die Online-Final-Vorrunde findet am 11. und 12. September statt. Die große Final-Show am 18. und 19. September - je nach Infektionsgeschehen in Berlin oder online. Den Siegern/innen winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

(Verfasserin: Lena Kunkel, März 2021)

Die Ricarda-Huch-Schule stellt sechs Schüler/innen beim Länderfinale von Jugend präsentiert

v.l.n.r.: Lena Kunkel (Landeskoordinatorin für Jugend präsentiert), Melina Dahlem (Jury), Jana Mattelat (Jury), Mediha Özer, Marc Rich, Maximilian Grau, Mia Mikic, Smilla Berndt, Vincent Harries, Matteo Bernstein, Isabel Accaino, Rainer Tyskiewicz (stellvertretender Schulleiter), Oliver Karplak (Jury), Martina Gerbig-Groß (Jury); Foto: Marion Hausmann

Dreieich, 15.01.2020: Sechs Schülerinnen und Schüler überzeugten beim Jugend präsentiert-Schulwettbewerb mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema die Jury und vertreten damit die Ricarda-Huch-Schule beim Länderfinale des Bundeswettbewerbs Jugend präsentiert.

Mit ihrer Präsentation zu der Fragestellung "Wie sieht eine Darmzelle aus?" verdienten sich Annika Heinz und Isabel Accaino den ersten Platz, gefolgt von Matteo Bernstein und Vincent Harries, welche die Forscherfrage, "Wie reinigt sich eigentlich unsere Lunge?", beantworteten und damit den zweiten Platz belegten. Auf dem dritten Platz landeten  Smilla Berndt und Mia Mikic mit der Frage, "Wie ist eigentlich eine Karottenzelle aufgebaut?",  und ziehen damit ins Länderfinale ein.

Die Ricarda-Huch-Schule richtet bereits zum dritten Mal einen Jugend präsentiert-Schulwettbewerb aus, über den sich die Schülerinnen und Schüler für das Länderfinale qualifizieren können. "Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Halbjahr im Rahmen des Biologieunterrichts anhand des Themas Zellbiologie intensiv mit dem Thema Präsentieren auseinandergesetzt und anschauliche Modelle verschiedenster Zellen gebaut, die sie dann kompetent präsentiert haben. Ich bin beeindruckt, wie selbstständig sich die Schülerinnen und Schüler in die Thematik eingearbeitet, welch kreative Zellmodelle dabei entstanden sind und mit welcher Begeisterung diese präsentiert wurden!", sagt Lena Kunkel, Biologielehrerin an der Ricarda-Huch-Schule und Landeskoordinatorin für Jugend präsentiert in Hessen, die den Schulwettbewerb organisiert hat.

Beim Schulwettbewerb waren insgesamt 116 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 7 der Ricarda-Huch-Schule angetreten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Bei der Bewertung der Präsentationen legte die Jury, neben dem Sachverstand, ein besonderes Augenmerk auf die Anschaulichkeit, mit der das Thema präsentiert wurde, also ob das Publikum mit einer verständlichen und kreativen Präsentation für das Thema begeistert werden konnte.

Neben der Möglichkeit, sich über einen Schulwettbewerb zu qualifizieren, können sich Schülerinnen und Schüler auch mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation vom 1. November bis 15. Februar 2020 direkt bei Jugend präsentiert bewerben.

Beim Länderfinale an der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich werden am 25.04.2020 die besten 100 Schülerinnen und Schüler aus den Schulwettbewerben und aus den Videobewerbungen der Bundesländer Hessen, Thüringen und Sachsen gegeneinander antreten, um sich einen Platz im Bundesfinale zu sichern. Zur Siegerehrung werden auch der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz sowie der Bürgermeister von Dreieich, Martin Burlon, zugegen sein. Insgesamt finden acht Länderfinale statt, bei denen 800 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet antreten, um einen von 150 Final-Plätzen zu ergattern.

Mit dem Einzug in das Bundesfinale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Das Bundesfinale findet am 19. und 20. September 2020 in Berlin statt, wo die Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 20. September vor großem Publikum im Konzertsaal der Berliner Universität der Künste um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Jugend präsentiert ist eine bundesweite Bildungsinitiative der Klaus Tschira Stiftung, in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog, Berlin. Ziel der Initiative ist die Förderung der Präsentationskompetenz von Schülerinnen und Schülern. Jugend präsentiert richtet jährlich einen bundesweiten Präsentationswettbewerb aus und bietet kostenfreie Unterrichtsmaterialien und Lehrkräftetrainings an. Die Materialien sowie die Trainings werden von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen entwickelt und durchgeführt.

(Verfasserin: Lena Kunkel)

Wie war das Jugend präsentiert Bundesfinale 2019?

Bundesfinale von Jugend präsentiert in Berlin, 2020: Auch vier Schülerinnen der Ricarda-Huch-Schule waren dabei (v.l.n.r. Erika Arnaut, Lucie Kovarikova, Melina Dahlem und Jana Mattelat; betreuende Lehrkraft: Lena Kunkel)

Berlin, 13-15. September 2019.

Auch in diesem Jahr fand wieder das Jugend präsentiert Bundesfinale statt. Mit dabei waren auch vier Schülerinnen der Ricarda-Huch-Schule: Erika Arnaut, Lucie Kovarikova, Melina Dahlem und Jana Mattelat.

Für die Teilnahme am Wettbewerb hatten sich die Jugendlichen über den Schul- oder Videowettbewerb und eine regionale Qualifikationsrunde qualifiziert. Dabei setzten sie sich gegen mehr als 4500 Schülerinnen und Schüler durch. Somit gehörten sie zu den deutschlandweit besten 140 Wettbewerbsteilnehmern/innen.

Zunächst wurden sie zur dreitägigen Präsentationsakademie nach Heidelberg eingeladen. Die Präsentationsakademie ist ein mehrtägiger Workshop, bei dem die Schüler/innen von professionellen Trainern ein umfangreiches Präsentationstraining bekommen. Hier wird nicht nur die Präsentationskompetenz, aufbauend auf dem bestehenden Können, gestärkt, sondern es wird auch garantiert, dass alle Teilnehmenden mit der gleichen Grundlage ins Finale gehen. Außerdem erwartet die Heranwachsenden ein spannendes Rahmenprogramm. Am Ende dieser Veranstaltung wurde das Thema für das Bundesfinale verkündet: Vorgabe für die Finalisten/innen war es, in ihrer Präsentation einer naturwissenschaftlichen Fragestellung zum Thema „Optimal“ nachzugehen.

Die Schüler/innen reisten am Freitag in Berlin an und wurden vom Jugend präsentiert Team herzlich in Empfang genommen. Am Samstag startete dann die Vorrunde, in der am Vormittag eine zehnminütige Präsentation mit digitalen Medien und am Nachmittag die gleiche Präsentation mit analogen Medien gehalten wurde. In der Zwischenzeit wurde sehr gut für das leibliche Wohl der Heranwachsenden gesorgt und ein Planetarium, ein Jonglierworkshop, ein Siebdruckangebot, eine Fotobox sowie ein Kopfhörer-Mitmach-Krimi sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Am Ende des Tages wurde feierlich verkündet, wer den Einzug ins Finale geschafft hat.

Beim großen Finale im Kino International am Sonntag überzeugten schlussendlich Jasmin Kotzsch und Cara Marrone vom Ratsgymnasium Wolfsburg mit ihrer Präsentation „Vertical Farming – die optimale Revolution der Landwirtschaft?“ die Fachjury und sicherten sich den Bundessieg 2019. Vor rund 450 Zuschauerinnen und Zuschauern präsentierten sie gemeinsam mit acht Finalisten/innen.

Doch auch wenn es nicht ganz bis auf das Siegertreppchen gereicht hat, gibt es gemäß unserer Schülerinnen gute Gründe, am Jugend präsentiert Wettbewerb teilzunehmen:

Melina Dahlem:

"Früher war es schwer für mich vor anderen Leuten zu präsentieren. Bei Jugend präsentiert haben wir alles rund um dieses und viele weitere Themen gelernt und jetzt macht mir präsentieren total Spaß."

Jana Mattelat:

"Jugend präsentiert war eine wundervolle Erfahrung. Man lernt sehr viel, wie z.B. das Interesse deines Gegenüber zu wecken oder wie man sich verhalten muss, um entspannt vor großen Publikum zu wirken. Außerdem fanden wir dort viele Freunde, mit denen alles noch viel mehr Spaß machte und dazu gab es noch coole Aktionen, so dass es nie langweilig wurde."

Lucie Kovarikova:

"Der Wettbewerb hat mir gezeigt, wie einfach das Erarbeiten und Vortragen einer Präsentation sein kann. Ich habe unvergessliche Erinnerungen daran und an die Leute, die ich dort kennengelernt habe. Ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder teilnehmen!"

Der bundesweite Wettbewerb Jugend präsentiert wird jährlich ausgerufen. Die Bewerbung für den Wettbewerb 2019/20 ist ab 1. November 2019 für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen bundesweit möglich.

Jugend präsentiert, eine Bildungsinitiative der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern.

Für die Bildungsinitiative Jugend präsentiert wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrkräftetrainings entwickelt, die bundesweit für alle Lehrerinnen und Lehrer der MINT-Fächer angeboten werden. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin.

Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de.

(Verfasserin: Lena Kunkel, 31.10.2019)

Wie lief das bei der Präsentationsakademie von Jugend präsentiert...?

Siegerinnen Melina Dahlem und Jana Mattelat
Gruppenfoto bei der Präsentationsakademie in Heidelberg

 Wie in der Evolution begann alles mit der Zelle. Meine Partnerin Melina und ich konnten mit dem Thema  „Können Pflanzen Krebs bekommen?“ und einer dazugehörigen Präsentation über Krebszellen den Klassenentscheid gewinnen. Später folgte dann die Qualifikation zum Bundesfinale von Jugend präsentiert, das im September in Berlin stattfindet.

Zur Vorbereitung und auch als Belohnung konnten wir vom 9.-11. Mai in Heidelberg eine Präsentationsakademie besuchen. Ziel war es, mit einem Präsentationstraining alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen besser im Präsentieren zu machen.

Die Akademie in Heidelberg ist jedoch nicht die einzige, denn es gibt noch 2 weitere in Göttingen und Hamburg. Im Bundesfinale werden im Vorentscheid ca. 150 Kinder sein. Beim großen Auftritt auf der Bühne vor 500 Zuschauern werden nur die besten 6 stehen.

Am Donnerstagmorgen fing alles an. Melinas Vater brachte uns nach Heidelberg zur Jugendherberge. In der Lobby wurden wir gleich herzlich in Empfang genommen. Wir bekamen Namensschilder und wurden einer Gruppe zugeordnet, mit der wir in den nächsten Tagen meistens zusammen waren. Insgesamt waren wir 60 Kinder auf der Präsentationsakademie in Heidelberg mit jeweils 15 Kindern pro Gruppe.

Nach der Einteilung in die Gruppen gab es auch schon Mittagessen. Zuerst wirkten alle Gesichter noch fremd und neu, doch dies wurde ganz schnell anders. Einige kannten sich noch von der Qualifikationsrunde an der RHS.

Nach dem Essen wurden wir auf unsere Zimmer verteilt. Melina und ich bekamen ein Zimmer mit unseren Freundinnen Lucie und Erica aus der Parallelklasse. Am Nachmittag ging es endlich los. Nach einer freundlichen Begrüßung in einem großen Saal mit allen Teilnehmern und ein paar Kennlernspielen war unser erstes Präsentationstraining. Alle haben sich sehr darauf gefreut. Wir lernten die Grundlagen genauer kennen, die beim Präsentieren wichtig sind. Das war das Darstellungsvermögen, die Adressatenorientierung und der Inhalt. Wir haben unsere Schwächen auf einen Zettel geschrieben und uns ein Ziel gesetzt, was wir am Ende der Präsentationsakademie können wollen. Nach diesen ca. 4 Stunden eher allgemeinem Wissen gab es auch schon Abendessen. Jetzt waren die eigenen Gruppenmitglieder bekannt und wir fingen auch schon an Freundschaften zu schließen. Am Abend gab es eine Stadtrallye durch Heidelberg, die jedoch sehr chaotisch war, da wir an der falschen Bushaltestelle ausgestiegen sind. Nachdem  alles wieder seine Ordnung gefunden hatte, gab es lecker Eis. Nach diesem Abend hat man sich so gefühlt, als würde man manche Personen schon ein Leben lang kennen.

Am nächsten Morgen sind wir um 7:00 Uhr aufgestanden und haben bis ca. 8:00 Uhr gefrühstückt. Von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr waren super interessante Workshops. Man konnte sich zwischen 3 Workshops entscheiden. Melina und Ich wählten die Mediengestaltung. Wir haben selbst Plakate und Power Point-Präsentationen gemacht und uns wurde erklärt, auf was wir alles bei der Mediengestaltung achten müssen. Ein Beispiel hierfür ist der Kontrast zwischen Schriftfarben und Hintergrund.

Nach diesen 4 Stunden gab es auch schon wieder Mittagessen. Die Gespräche mit meinen neuen Freunden – auch über anderes – machten viel Spaß. Danach ging es auch schon mit normalem Training weiter. Hier war mein persönliches Highlight: Power Point-Karaoke. Für alle, die nicht wissen, wie das geht, gibt es hier eine kurze Erklärung: Man stellt sich nach vorne vor die Gruppe und hinter einem erscheint eine Power Point-Folie ohne, dass wir das Thema  kannten, über das man dann reden und präsentieren muss. Die Herausforderung war, alles so wirken zu lassen, als ob die Präsentation top vorbereitet ist. Jedoch war es meistens auch sehr lustig, weil alles spontan war und insbesondere, weil der Inhalt, nicht realistisch sein musste. Hier haben unsere Mentoren nur auf unser Darstellungsvermögen und Adressatenorientierung geachtet. Nach diesen vielen unterhaltsamen Präsentationen gab es auch schon wieder Abendessen. Etwas später besuchten wir das Haus der Astronomie. Die Erklärung des Sternenhimmels war sehr interessant. Nach diesem anstrengendem Tag gab es die Siegerehrung der Stadtrallye. Jetzt ratet mal, wer gewonnen hat... WIR! Mit „wir“ meine ich die Gruppe, in der auch neben mir eure Mitschülerinnen Melina, Lucie und Erica waren. Am Abend blieben wir noch sehr lange wach und aßen die Süßigkeiten, die wir gewonnen hatten.

Der nächste und somit letzte Tag war der aufregendste. Wir sind um 6:00 Uhr aufgestanden, da wir noch vor dem Frühstück alles gepackt haben mussten. Dann begann auch schon unser letztes Training. Wir bekamen die letzten Tipps und Tricks und mussten danach eine Abschlusspräsentation halten. Jeder hatte 40 Minuten Zeit um eine komplette Präsentation vorzubereiten. Fast alle waren aufgeregt, obwohl es eigentlich gar keinen Grund zur Aufregung gab, weil alle nett und hilfsbereit waren.

So... jetzt war es soweit. Die Akademie war zu Ende. Wir verabschiedeten uns von allen und mein Vater fuhr Melina und mich wieder heim.

Ich habe sehr viel auf  dieser Akademie lernen können und zum Glück, hatte ich die Gelegenheit dort teilnehmen zu dürfen.

Nun warten wir gespannt auf das Bundesfinale in Berlin.

Eure Jana Mattelat und Melina Dahlem

(Verfasserinnen: Jana Mattelat und Melina Dahlem, 20.05.2019)

Deutschlands größter Präsentationswettbewerb an der Ricarda Huch Schule

Erika Arnaut und Lucie Kovarikova qualifizieren sich für das Bundesfinale in Berlin
Siegerehrung bei der Qualifikationsrunde in Dreieich
Frau Kunkel
 

Der bundesweite Wettbewerb Jugend präsentiert war bereits zum vierten Mal mit einer regionalen Qualifikationsrunde zu Gast in Dreiech

Am Sonntag, den 07.April 2019, stellten rund 45 Schülerinnen und Schüler an der Ricarda Huch Schule Dreieich unter Beweis, wie sie ihr Thema aus den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern anschaulich und begeisternd erklären. Die hessische Landeskoordinatorin Lena Kunkel freute sich, auch in diesem Jahr diese Veranstaltung zu organisieren: "Ich bin schon sehr gespannt, welche spannenden Fragestellungen aus den Naturwissenschaften die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr im Gepäck haben und freue mich, den Rahmen für diese Veranstaltung organisieren zu dürfen."

Wer die Jury überzeugte, hat sich für das Bundesfinale 2019 in Berlin qualifiziert. Eine erste Hürde hatten die Schülerinnen und Schüler bereits geschafft: Sie sind unter den insgesamt 250 Besten, die zuvor aus über 4541 Bewerberinnen und Bewerbern bundesweit ausgewählt worden waren. An der Qualifikationsrunde in Dreieich nahmen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren aus acht Bundesländern, darunter 19 Schülerinnen und Schüler aus Hessen, teil.

Bevor die Teilnehmenden am Nachmittag vor der Jury antraten, erwartete sie am Vormittag zunächst ein Warm-Up-Programm mit kurzen Übungseinheiten zur Performanz, das von professionellen Trainerinnen und Trainern der Forschungsstelle Präsentationskompetenz von der Universität Tübingen angeboten wurde. Danach galt es für die Teilnehmenden, die Jury mit der eigenen Präsentation zu begeistern und mit Sachverstand und Kreativität für das Thema zu gewinnen. Die Jury setzte sich aus Rhetorikfachleuten und Lehrkräften zusammen. Wer es unter die 250 besten geschafft hatte, hat sich für das große Finale am 14. und 15. September 2019 in Berlin qualifiziert.

Erica Arnaut und Lucie Kovarikova, beide Schülerinne der Ricarda-Huch-Schule, ist dies gelungen und wir gratulieren ganz herzlich!

Zur Vorbereitung auf das große Finale geht es für die Teilnehmenden zu einer Präsentationsakademie nach Heidelberg. Die Präsentationsakademie ist ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das ebenfalls von Trainern der Forschungsstelle Präsentationskompetenz Tübingen durchgeführt wird. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Das Finale ist eine zweitägige Veranstaltung; in der Vorrunde werden die sechs besten Präsentationen ausgewählt, die am Folgetag noch einmal vor öffentlichem Publikum um die ersten drei Plätze gegeneinander antreten. Ihnen winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Zur Bewerbung am Wettbewerb hatten die Schülerinnen und Schüler entweder einen kurzen Videoclip einer Präsentation eingereicht, die eine naturwissenschaftlich-mathematische Frage schlüssig und für die eigenen Mitschüler spannend beantwortet oder sich mit einer solchen Präsentation über einen von ihrer Schule ausgerichteten Schulwettbewerb qualifiziert.

Regionale Qualifikationsrunden fanden an insgesamt sechs Schulen in Hamburg, Wuppertal, Braunschweig, Amberg, Augsburg und Dreieich statt

Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin.

Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de.

(Verfasserin: Lena Kunkel, 10.04.2019)

Jana Mattelat und Melina Dahlem (beide RHS) qualifizieren sich für das Bundesfinale von Jugend präsentiert

v.l.n.r. Erica Arnaut, Lucie Kovarikova, Melina Dahlem, Jana Mattelat, Enzo Schanze, Valentina Bitterwolf, Thorsten Lampert (Schulleiter), Lena Kunkel (Landeskoordinatorin für Jugend präsentiert in Hessen)

Dreieich, 17.01.2019: Für Jana Mattelat und Melina Dahlem geht es im September zum großen Bundesfinale von Jugend präsentiert nach Berlin. Sie belegten beim Jugend präsentiert-Schulwettbewerb am 17.01.2019 mit ihrer Präsentation "Können Pflanzen Krebs bekommen?" den ersten Platz und stehen somit direkt im Bundesfinale. Mit ihrer Präsentation "Was macht jede Zelle glücklich?" schafften Valentina Bitterwolf und Enzo Schanze es auf den zweiten Platz und haben sich damit die Einladung zu einer regionalen Qualifikationsrunde gesichert. Den dritten Platz ergatterten Erica Arnaut und Lucie Kovarikova mit ihrer Präsentation zu der Fragestellung: "Wie ist eine pflanzliche Zelle aufgebaut?".

Beim Jugend präsentiert Schulwettbewerb waren insgesamt 79 Schülerinnen und Schüler der Ricarda-Huch-Schule aus der Jahrgangsstufe 7 angetreten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Dabei waren nicht nur Sachverstand, sondern auch Begeisterungsfähigkeit gefragt – kurz, die Zuhörer mit rhetorischer Sicherheit und Souveränität für das Vortragsthema zu gewinnen.

Die Möglichkeit, sich über die Durchführung eines Schulwettbewerbs für den Bundeswettbewerb zu bewerben, gibt es in der diesjährigen Wettbewerbsrunde zum zweiten Mal. Daneben können sich Schülerinnen und Schüler auch direkt mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation bis 1. März 2019 bei Jugend präsentiert bewerben.

Mit dem Einzug in das Finale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Bei einer regionalen Qualifikationsrunde treten alle zweit- und drittplatzierten aus den Schulwettbewerben und die besten aus den Videobewerbungen noch einmal auf Regionalebene gegeneinander an, um sich einen Platz im Bundesfinale und bei einer Präsentationsakademie zu sichern.

Das Finale findet vom 13.-15. September in Berlin statt, wo die bundesweit 150 besten Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 15. September vor großem Publikum im Berliner Kino International um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin.

(Verfasserin: Lena Kunkel, 20.01.2019)

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