Ricarda-Huch-Schule
Breslauer Straße 15 | 63303 Dreieich
Tel.: 06103 8335630
sekretariat@rhs-dreieich.de

Ausflug des Deutsch - Leistungskurses Q3 zum Schauspiel „Faust I“

Im Theater

Am 29. Oktober 2017 machte der Deutsch Leistungskurs von Frau Rang (Q3) einen Ausflug zum Staatstheater Darmstadt, um sich eine Aufführung des im Unterricht behandelten Werkes „Faust I“ von Johann Wolfgang von Goethe anzusehen. Man traf sich um etwa drei Uhr am Buchschlager Bahnhof und fuhr gemeinsam nach Darmstadt, um dort im Café Extrablatt Kaffee und Kuchen zu sich zu nehmen. Anschließend liefen alle gemeinsam zum Staatstheater, wo die Aufführung um 18 Uhr beginnen sollte.
Bereits im Voraus waren die Schülerinnen und Schüler sehr auf die Umsetzung gespannt, da man erfahren hatte, dass Faust von Samuel Koch gespielt werden würde, welcher im Rollstuhl sitzt.
Die Aufführung selbst war sehr interessant und etwas vollkommen Neues, was man so noch nie gesehen hatte. Faust wurde von den anderen Schauspielern umhergerissen und letztendlich sogar vor den Teufel gespannt, welcher dann für beide lief.
Auch die Umsetzung der Szene des Walpurgisnachttraums war etwas Besonderes, wobei die Zuschauer gleichermaßen viel lachten, wie sie verwirrt und schockiert waren.
Abschließend wurde den Schauspielern viel Beifall zuteil, wobei Samuel Koch am meisten für seine Leistung bewundert wurde.
Der Abend kann als gelungen bezeichnet werden, da dass Stück eine neue Erfahrung bot und im Nachhinein alle der Meinung waren, dass ihnen während der Vorstellung nie langweilig wurde und sie die Umsetzung interessant fanden, trotz einiger verwirrender Stellen.

(Verfasserin: Kim Brückmann, 08.11.2017)

Praktikanten der RHS an der Spitze (Region Osthessen)

von links: Vertreter von SCHULE WIRTSCHAFT, Herr Seitz (PW-Lehrer), Johannes Pothe, Herr Galler (Dentallabor A. Galler)

Johannes Pothe holt sich den 1. Platz beim Wettbewerb um den besten Praktikumsbericht (Kategorie Gymnasium Sek. I) nun auch für die Region Osthessen.

(Verfasser: Philip Seitz, 06.10.2017)

Praktikanten der RHS an der Spitze (Offenbach Landkreis West)

Johannes Pothe und Amelie Reinarz belegen beim Arbeitskreis SCHULE WIRTSCHAFT Offenbach Landkreis West den 2. und 3. Platz und qualifizieren sich für den weiteren Wettbewerb auf Landesebene.

Johannes Pothe kommentiert:
Es war eine sehr schöne und interessante Praktikumszeit im Dentallabor A. Galler in Frankfurt. Ich halte das Betriebspraktikum für sehr sinnvoll, da man meist erst dadurch einen richtigen Eindruck vom Beruf bekommt, den man sich davor nur vorstellen konnte. Im besten Fall erleichtert es wie vorgesehen die spätere Berufswahl oder man findet seinen Wunschberuf.

(Verfasser: Philip Seitz, 26.06.2017)

Stress in Theben- Schüler inszenieren antike Dramen

Krieg, Terror, Diktatur - Die Stoffe der alten Griechen sind leider hochaktuell und haben Konjunktur an deutschen Bühnen. In Kooperation und auf Anregung der Theaterzeitschrift "Junge Bühne" (www.die-junge-buehne.de) sahen daher 20 SchülerInnen des Kurses "Darstellendes Spiel" unserer Schule im März 2017 am Schauspiel Frankfurt die Doppel-Inszenierung "Sieben gegen Theben/ Antigone" von Ulrich Rasche. Der Junge-Bühne-Redakteur Detlev Baur besuchte im Anschluss die Oberstufenschüler in Dreieich und diskutierte mit ihnen die Inszenierung, die mit minimalistischer Musik und der dauerhaften Bewegung auf einer Drehscheibe modern und experimentell angelegt war. Überwiegend waren die Schüler von der für sie neuen Theaterform sehr positiv beeindruckt.

Mit der Jungen Bühne vereinbarte der Kurs dann, selbstständig mit dem theatralen, antiken Stoff weiter zu arbeiten und die Inszenierungsideen in Videoform festzuhalten. Dabei konnten sich die Stilmittel des Films und des Theaters bewusst verschränken. Die Schüler durften Teilszenen aus den beiden antiken Dramen wählen oder einen Trailer mit Handlungsüberblick gestalten.

Intensiv wurde in den Planungssitzungen über den potentiellen Spielort diskutiert, denn den Schülern war klar, dass sie mit der Wahl der Umgebung eine starke Kulissenwirkung auslösen. Zwei Gruppen entschieden sich daher, den Ort Schule gänzlich zu verlassen. Sie drehten in einer Kirche, im Wald und in einer Burgruine.  Auch die Sprache wollten die Schüler nicht im Original belassen und so wurde fleißig gekürzt, in ein besser verständliches Deutsch übersetzt oder gleich ganz in moderne Alltagssprache transformiert. Eigene Texte und Szenen wurden hinzugedichtet, ein Feldherr muss sich im TV-Interview bewähren.

Anfang Juni 2017 war dann Deadline für die Schüler: Zwei Antigone-Versionen und eine Szenencollage aus Sieben-gegen-Theben liegen jetzt als Video-Einblicke in aktuelles Arbeiten im Fach "Darstellendes Spiel" (DS) vor.  Sie sind in der Webseite der Jungen Bühne eingebettet, als Beispiele theatraler Arbeit an Schulen: http://www.die-junge-buehne.de/de/105.html

(Verfasserin: Dr. Barbara Anna Simon (Fachlehrerin DS und Musik)

Video 1

Krieg in Theben und ein Familiendrama. Zwei Brüder kämpfen um die Stadt, doch am Ende sterben beide. Der eine Leichnam wurde den Vögeln zum Fraß vorgeworfen. Die Schwester des Toten, Antigone, will das jedoch nicht zulassen: Sie beerdigt ihren Bruder. Man erwischt sie und führt sie dem König vor, der ihr eigener Onkel ist. Da erscheint ihre Schwester Ismene ...

Video 2

Würdest du dich gegen die Machthaber auflehnen, wenn es gegen dein Gewissen geht? Hättest du den Mut, dein Leben zu riskieren? Würdest Du deinen toten Bruder bestatten, obwohl es verboten ist? Antigone hat es getan. Mit fatalen Folgen.

Video 3

Die beiden Söhne des Ödipus streiten um die Macht: Eteokles verteidigt Theben von Innen heraus. Polyneikes lagert mit seinen Armeen außerhalb und stürmt gegen die die sieben Tore Thebens. Ein Desaster kündigt sich an ...

Unsere iKlasse

iKLASSE – was ist das eigentlich?

Das „i“ in iKLASSE steht für „international“. Oftmals werden die Klassen auch IVK für „internationale Vorbereitungsklasse“ genannt. Demnach ist es das Ziel einer iKLASSE, Kindern aus dem Ausland ohne oder mit nur wenig vorhandenen Deutschkenntnissen den Zugang zur Schule und damit zur Gesellschaft zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erlernen der deutschen Sprache. Aber auch weitere Fächer sollen einen Platz in den iKlassen finden, sodass die SchülerInnen im Laufe der Zeit in ausgewählten Fächern Regelklassen besuchen können.

Da abhängig von ihrem jeweiligen Herkunftsland nicht alle Kinder die lateinische Schrift beherrschen, wie wir sie spätestens in der Grundschule erlernen, findet in der iKLASSE auch eine Alphabetisierung in lateinischer Schrift statt, bei der sie unsere Schrift kennen- und benutzen lernen.

Gruppenbild der iKlasse im November 2016

Die Anfänge in unserer iKLASSE

Seit den Herbstferien dürfen nun auch wir uns über eine iKLASSE mit inzwischen 17 Kindern freuen. Diese kommen aus Äthiopien, Afghanistan, Italien, Portugal, Rumänien, Somalia, Syrien und aus der Türkei und sind erst seit 3 Wochen bis 3 Monaten in Deutschland.

Gleich an ihrem ersten Tag wurde die Klasse herzlich empfangen durch bunte Willkommensbilder der Klasse 5c von Frau Rothhaar, die im Laufe des Tages die neuen SchülerInnen auch direkt durch das Schulgebäude führte und ihnen die wichtigsten Orte zeigte. Obwohl sich die Kenntnisse der meisten Kinder auf das Allerwesentlichste beschränkten, klappte die Kommunikation mit Händen und Füßen bei den meisten ganz gut. Zumindest gelacht wurde viel. 

Damit die SchülerInnen aber nicht ganz auf sich alleine gestellt sind, haben sich glücklicherweise bereits viele freiwillige Sprachpaten an der Schule gefunden, die die Muttersprachen einiger Kinder sprechen und ihnen als Ansprechpartner unterstützend für schulische und außerschulische Belange zur Verfügung stehen. Auch einige Eltern haben bereits ihre Hilfe angeboten. 

Um uns im Unterricht zu verständigen, arbeiten wir viel mit Bildkarten, Zeigen und Pantomime. Dabei müssen die SchülerInnen genau wie die Lehrer oft sehr kreativ werden. Neben dem Deutschunterricht finden in der  iKLASSE aber auch Mathe- und Sportunterricht statt. Der Sportunterricht ist bei den Kindern sehr beliebt, da sie sich dabei richtig austoben und miteinander spielen können, ohne ständig unzählige neue Wörter lernen zu müssen. 

Nun sind gerade mal zwei Wochen vergangen und die SchülerInnen der Klasse haben nicht nur ihre Deutschkenntnisse enorm erweitert, sondern auch schon prima zueinander gefunden und Freundschaften geschlossen. Da diese neuen Freunde oft nicht dieselbe Muttersprache sprechen, müssen und (können!) sie sich inzwischen auf Deutsch und Englisch unterhalten. Der Anfang war also schon wirklich erfreulich und wir können gespannt sein, wie es weiter geht!

PS: Wer Lust hat, die Kinder kennen zu lernen, und ihnen den Start in Deutschland und an der neuen Schule zu erleichtern, kann sich gerne ehrenamtlich als beispielsweise Hausaufgabenbetreuer anbieten. Näheres dazu folgt in Kürze.

(Verfasserin: Lynn Turner, 10.11.2016)

Top