Ricarda-Huch-Schule
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Geographie

"Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie." (Immanuel Kant)

Globalisierung, Klimawandel, Naturkatastrophen sowie Konflikte um Ressourcen sind nur einige aktuelle Prozesse, die Schülerinnen und Schüler prägen und beeinflussen. Ziel des Faches Erdkunde ist es, Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, um diesen komplexen Entwicklungen zu begegnen. Dabei versteht sich das Fach Erdkunde als "Brückenfach", dessen besondere Stärke es ist, als Schnittstelle zwischen Natur und Mensch zu fungieren. Des Weiteren vermittelt das Fach Grundlagenkenntnisse im Bereich der Länderkunde und entwickelt Fertigkeiten sich im Raum orientieren zu können.

(Verfasserin: Carola Rothkopf-Tschorn, 24.05.2015)

Im Fach Erdkunde werden auch geleitete Exkursionen angestrebt, wie z.B. zur Grube Messel.

Fachcurriculum

In der Jahrgangsstufe 5 haben die Kinder ein neues Fach: Erdkunde. Dabei lernen sie zunächst, sich zu orientieren. Am Beispiel des eigenen Schulwegs (Nahraum) begreifen sie den Unterschied zwischen einer Skizze und einer Karte. In der Folge steht die Atlasarbeit im Mittelpunkt: Aufbau des Atlas, Kartentypen, Gradnetz uvm.

Übergeordnetes Thema im Jahrgang 5 ist Deutschland mit seinen Großlandschaften, die exemplarisch thematisiert werden.

In Klasse 6 ist das verbindliche Unterrichtsthema Europa als Natur-, Wirtschafts- und Kulturraum. Hierbei machen die Schüler erste Erfahrungen mit dem methodischen Ziel Präsentieren, indem sie Plakate über europäische Länder anfertigen und diese vorstellen. Dabei werden auch die drei in Europa vorherrschenden Klimazonen behandelt. Aus dem Mittelmeerraum, aus West- und Nordeuropa wird jeweils ein Staat unter einem geographischen Aspekt (z.B. Holzwirtschaft, Tourismus) näher beleuchtet.

Im Zusammenhang mit der Unterrichtseinheit Bergbau ist eine Exkursion in das Besucherbergwerk Grube Fortuna in Oberbiel vorgesehen.

In Klasse 7 haben die hessischen Schüler keinen Erdkundeunterricht.

Grundlage des Lehrplans in der Jahrgangsstufe 8 sind die endogenen (Plattentektonik, Vulkane, Erdbeben) und exogenen (u.a. Wind, Wasser) Kräfte, welche die Erde formen und beeinflussen. Die Klimazonen werden erweitert und die zum Teil problematischen Lebensumstände in meist außereuropäischen Ungunsträumen (z.B. Sahelzone) erarbeitet.

Am Ende von Klassenstufe 8 bzw. 9 sollen die Schüler auch über ein weltweites topografisches Orientierungsmuster verfügen, was ihnen den Einstieg in die Oberstufe erleichtert.

Oberstufe

In der E-Phase ist Erdkunde eines der Wahlpflichtfächer.

Im 1. Halbjahr steht die Vertiefung und Erweiterung der physisch-geografischen Themen im Vordergrund, im 2. Halbjahr sind es vor allem ökologische Themen, die den Einfluss des Menschen auf die Umwelt aufzeigen.

Q1: Deutschland

Q2: Europa, USA und Russland

Q3: Entwicklungsländer

Q4: Der asiatische Raum

(Verfasser: Fachschaft Erdkunde, 09.03.2016)

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